Pressestimmen

Radio Eins, 14. September 2009
DVD DER WOCHE / von Anke Leweke

»Dieser Film ist zu klug um auf all die gesellschaftspolitischen und politischen Fragen, die er aufwirft, eine einfache Antwort zu geben.« Zum Beitrag

Berliner Zeitung – Feuilleton, 26. August 2009
IM KELLER WÄCHST DER ZUCKERTÜTENBAUM / von Ulrich Seidler

»Indem er auf Einordnungen und Kommentare verzichtet, verhindert dieser Film, dass der erwachsene Zuschauer die Unwägbarkeiten und die Herausforderungen, denen die Kinder ausgeliefert sind , mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen relativiert (…) Er nimmt damit die so ziemlich die entgegengesetzte Perspektive der Eltern ein, die ihre Kinder mit der Einschulung zu einem entscheidenden Teil in eine fremde Welt und aus ihrem Macht- und Sorgebereich entlassen.« Zum Artikel

Zitty – Kinorezension, 26. August 2009
SCHULDOKUMENTATION / von Marisa Lange

»Liebevoll porträtiert Sophie Narr kindliche Anpassungsgabe, Frustration und Rebellion. Die Realtiät prallt auf verträumte Kinderwelt: ein Film als eine Einladung für Erwachsene.« Zum Artikel

Tip – Kinorezension, 19. August 2009
KOMMUNIKATIONSMANGEL / von Alexandra Seitz

»Die Frage, die Sophie Narrs Film aufwirft, ist schmerzhaft akut: Wie ist es um eine Gesellschaft bestellt, die Unternehmungslust, Neugierde und Einfallsreichtum ihrer Kinder im Keim erstickt, weil sie sich nicht die Zeit nimmt, sie zu fördern?« – SEHENSWERT Zum Artikel

Deutschlandradio Kultur, 25. August 2009
STUDIOGESPRÄCH MIT SOPHIE NARR / Moderation: Frank Meyer
Zum Interview / MP3

taz, 27. August 2009
EIN STIRNRUNZELN ERZÄHLT EINIGES / von Anke Leweke
»Dieser rein beobachtende Film ist mehr als ein Kommentar zur deutschen Bildungs- und Einwandererpolitik. Der Zuschauer wird mitgenommen in den Alltag von Kindern, die tapfer den Anforderungen im Unterricht begegnen, aber auch gegen die Lebensumstände außerhalb der Schule kämpfen.« zum Interview

Tagesspiegel, 27. August 2009
FLUCHEN JA, RECHNEN NEIN / von Silvia Hallensleben
»Von Großstadtsetting und betont nüchternem Ansatz her darf Narrs Film getrost als Gegenmodell zur eher sentimentalen französischen Zwergschulidylle gesehen werden. Gegen Philiberts heroischen Dorfschullehrer in »Être et Avoir/Sein und Haben« tritt im Wedding die Realität pädagogischer Überforderung.« zum Artikel

Radio Eins, 29. August 2009
12 UHR MITTAGS / Interview mit Sophie Narr (Moderation: Knut Elstermann)
zum Interview

Ein Film der HFF »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg © HFF 2008